Vergleich
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot noch mit 50 oder 55?
·Stand: 08.10.2026·Fachlich geprüft: Albert Klee, Versicherungsvertreter (Reg.-Nr. D-P08Y-WGE61-73)
Kurz gesagtDie Zulagen sind altersunabhängig: Auch mit 55 bringen 150 € im Monat 540 € Grundzulage pro Jahr. Allerdings bleibt bis zur frühesten Auszahlung mit 65 nur ein kurzer Anlagezeitraum, in dem Kosten und Kursschwankungen stärker ins Gewicht fallen.
Im Detail
Für kurze Horizonte kommen Garantieprodukte oder das Standarddepot mit Lebenszyklus in Betracht. Der Auszahlungsbeginn kann bis 70 verschoben werden. Selbstständige sind nur bis 67 förderberechtigt.
Rechtsstand: Altersvorsorgereformgesetz (BT-Drs. 21/4996, BGBl. 2026 I Nr. 156), gültig ab 01.01.2027 – geprüft Oktober 2026.
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Verwandte Fragen
- Altersvorsorgedepot oder normaler ETF-Sparplan – was ist der Unterschied?Das Altersvorsorgedepot bietet bis 540 € Zulage, 300 € je Kind und steuerfreie Ansparphase, ist aber bis mindestens 65 gebunden und wird im Alter voll besteuert.
- Altersvorsorgedepot oder betriebliche Altersversorgung?Bei der bAV fließt Bruttolohn steuer- und meist sozialabgabenfrei in den Vertrag, oft mit Arbeitgeberzuschuss; dafür ist die Rente im Alter steuer- und krankenversicherungspflichtig.
- Was ist der Unterschied zwischen Riester und Altersvorsorgedepot?Riester: 175 € Grundzulage nur bei 4 % des Vorjahreseinkommens, 100 % Beitragsgarantie, Verrentungspflicht.
- Altersvorsorgedepot oder Rürup-Rente für Selbstständige?Die Rürup-Rente bietet einen deutlich höheren Steuerabzug, ist aber nicht kündbar, nicht vererbbar (ohne Hinterbliebenenschutz) und zahlt nur als lebenslange Rente.