Vergleich
Lohnt sich das Altersvorsorgedepot für Gutverdiener?
·Stand: 08.10.2026·Fachlich geprüft: Albert Klee, Versicherungsvertreter (Reg.-Nr. D-P08Y-WGE61-73)
Kurz gesagtDie Zulage ist auf 540 € gedeckelt, bei 1.800 € Beitrag also 30 %. Gutverdiener profitieren zusätzlich vom Sonderausgabenabzug: Bei 42 % Grenzsteuersatz erstattet das Finanzamt rund 443 € über die Zulage hinaus. Im Alter wird die Auszahlung voll versteuert.
Im Detail
Ob sich das lohnt, hängt vom erwarteten Steuersatz im Ruhestand, den Produktkosten und der Bindung bis mindestens 65 ab. Einzahlungen über 1.800 € (bis 6.840 €) bringen keine Zulage mehr, nur Steuerstundung.
Rechtsstand: Altersvorsorgereformgesetz (BT-Drs. 21/4996, BGBl. 2026 I Nr. 156), gültig ab 01.01.2027 – geprüft Oktober 2026.
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Verwandte Fragen
- Altersvorsorgedepot oder normaler ETF-Sparplan – was ist der Unterschied?Das Altersvorsorgedepot bietet bis 540 € Zulage, 300 € je Kind und steuerfreie Ansparphase, ist aber bis mindestens 65 gebunden und wird im Alter voll besteuert.
- Altersvorsorgedepot oder betriebliche Altersversorgung?Bei der bAV fließt Bruttolohn steuer- und meist sozialabgabenfrei in den Vertrag, oft mit Arbeitgeberzuschuss; dafür ist die Rente im Alter steuer- und krankenversicherungspflichtig.
- Was ist der Unterschied zwischen Riester und Altersvorsorgedepot?Riester: 175 € Grundzulage nur bei 4 % des Vorjahreseinkommens, 100 % Beitragsgarantie, Verrentungspflicht.
- Altersvorsorgedepot oder Rürup-Rente für Selbstständige?Die Rürup-Rente bietet einen deutlich höheren Steuerabzug, ist aber nicht kündbar, nicht vererbbar (ohne Hinterbliebenenschutz) und zahlt nur als lebenslange Rente.